Loading...
Reglement 2017-10-25T17:29:57+00:00

REGLEMENT

1. SKIMO AUSTRIA BASISREGLEMENT SKIBERGSTEIGEN 2017/2018

Um für die Teilnehmer Sicherheit, Chancengleichheit und Fairness zu gewährleisten, lehnt sich das Reglement des Team-Skitourenrennens „Soul of the Mountains“ an das Basisreglement von SKIMO Austria und des DAV an.

Reglement „Soul of the Mountains“

Teilnahmeberechtigung

  • Mannschaften ab vier Personen bis max. sieben Personen, davon mind. eine Frau
  • Teilnahme möglich ab 12 Jahren (Jahrgang 2006)
  • Die Teilnahme Minderjähriger kann nur mit schriftlicher Einverständniserklärung oder durch Anwesenheit der Erziehungsberechtigten bei der Registrierung erfolgen.

Als Ausrüstung ist verpflichtend für jeden Läufer mitzuführen:

  • Die Ausrüstung muss handelsüblich sein und darf nicht verändert werden.
  • Ski mit Metallkanten, Mindestlänge Herren 160 cm, Damen 150 cm
  • Skitourenbindung mit vertikaler und lateraler Auslösung; die Bindung muss Fersenfreiheit für den Aufstieg erlauben.
  • Skitourenschuhe; Schuhe müssen mind. 2 Verschlusssysteme (z. B. Schnallen, Boa) haben, über den Knöchel reichen und eine Mindestprofiltiefe von 4 mm aufweisen.
  • Ein Paar Felle (müssen auch im Ziel vorhanden sein!)
  • Handschuhe, die die gesamte Hand bedecken (müssen die gesamte Renndauer getragen werden) ∗
  • Wetterangepasste Kleidung
  • Rucksack mit Möglichkeiten zur Skibefestigung ∗
  • Der Teilnehmer erhält zwei Startnummern. Eine Startnummer muss auf dem Oberschenkel rechts vorne angebracht werden, die zweite ist auf dem Rucksack zu befestigen.
  • Empfohlen: ein Mobiltelefon, um bei einem Unfall Hilfe anfordern zu können

Die Vollständigkeit der Ausrüstung obliegt dem Teilnehmer. Die gesamte Ausrüstung wird direkt nach dem Zieleinlauf (zumindest stichprobenartig) kontrolliert. Fehlende oder mangelhafte Ausrüstung führt zu Zeitstrafen oder Disqualifikation.

Streckenführung

  • Die Strecke ist mit Schildern markiert. Richtungsangaben müssen befolgt werden.
  • Grüne Markierung/ Fahnen = Aufstieg, Gelbe Schilder mit schwarzem Balken = Gefahr. Die Route nicht zu verlieren, liegt in der Verantwortung des Teilnehmers.
  • Die Rennleitung kann aufgrund von Witterungsverhältnissen oder aus anderen Gründen jederzeit das Rennen abbrechen. Den Streckenposten ist in diesem Falle unbedingt Folge zu leisten.

Fair Play

  • Die Anwesenheit beim Athletenbriefing unmittelbar vor dem Start im Startbereich ist für alle Teilnehmer verpflichtend.
  • Jeder Wettkämpfer muss auf Kommando „Spur“ diese für Überholende freimachen.
  • Jeder Wettkämpfer kann von der Jury aus dem Rennen genommen werden.
  • Zur Hilfeleistung gegenüber einer in Gefahr befindlichen Person ist jeder verpflichtet, falls nicht schon Hilfe geleistet wird.
  • Der Wettkämpfer darf Kontrollpunkte sofort verlassen, außer, ein Offizieller gibt andere Anweisungen.
  • Jegliche Unterstützung durch Außenstehende (Materialgabe, Taktvorgabe etc.) ist nicht erlaubt – außer im Notfall – hier ist der nächstgelegene Streckenposten zu informieren.
  • Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, Ausscheiden oder Aufgabe zu melden. Er hat dafür zu sorgen, dass die Leitung über ihn informiert ist. Kosten einer fahrlässig ausgelösten Suche werden in Rechnung gestellt.

Teamwettkampf

Innerhalb des Teams ist gegenseitige Hilfe in Form von Materialübernahme und Nutzung einer Schleppschnur erlaubt.

Disziplinarbestimmungen

Die Wettkampf-Jury kann in groben Fällen eine Disqualifikation aussprechen:

  • Am Kontrollpunkt oder im Ziel fehlendes Material
  • Jegliche Unterstützung von Außenstehenden (Ausnahme: Stockbruch; ein Ersatzstock kann nach Meldung beim nächsten Streckenposten angenommen werden)
  • Nichtbeachten der Richtungsmarkierung
  • Nichtbeachtung der Anweisungen der Streckenposten
  • Sportlich unfaires Verhalten
  • Schädigung der Natur und Umwelt/Zurücklassen von Müll auf der Strecke

Einsprüche: in Schriftform mit Beschwerdegebühr von 30,- € bis 30 Min. nach Aushang der offiziellen Ergebnisliste beim Rennleiter. Der Geldbetrag wird nicht zurückerstattet.

Darüber hinaus wird eine Unfallversicherung z.B. in Form der speziell fürs Skibergsteigen entwickelten SKIMO-Versicherung dringend empfohlen. Sie gewährleistet die Kostendeckung einer Bergung nach einem Unfall.